Tiergestützte Arbeit

Alle unsere Angebote können auch tiergestützt durchgeführt werden. Insbesondere, wenn sprachliche Barrieren oder Ungleichgewichte vorliegen, kann dies sehr hilfreich sein. Da die tiergestützte Arbeit weitgehend ohne sprachliche Vermittlung auskommt, werden Ressourcen, Dynamiken und Muster unmittelbar sichtbar und erlebbar.

Die tiergestützte Arbeit nutzt die sozialen, emotionalen, physischen und psychischen Effekte der Interaktion mit Tieren. Ziel ist es, eine Steigerung des allgemeinen körperlichen oder seelischen Wohlbefindens unser Klient*innen herbeizuführen und bestimmte Fähigkeiten/ Kompetenzen zu erlernen bzw. zu stärken.

Wie „funktioniert“ tiergestützte Arbeit?

Tiergestützte Arbeit ist ein ganzheitlicherAnsatz. Das bedeutet, dass die Verbindung zwischen Körper und Geist, Denken und Fühlen, Beobachten und Handeln im Zentrum steht. Mit Tieren umzugehen bedeutet immer auch, die Sinne zu schulen und miteinander ein Einklang zu bringen, achtsam zu sein und sich dabei doch entspannen zu können.

  • Nähe zu Tieren schafft eine biochemische Basis für positives (Inter)Agieren, indem bindungsfördernde Hormone ausgeschüttet werden.
  • Weil die Kommunikation mit dem Tier auf non-verbaler Ebene verläuft, erfahren wir eine erholsame Pause davon, uns erklären/ ausdrücken zu müssen. Zudem reflektieren und trainieren wir unsere Körpersprache, unsere Mimik, unsere Stimmmodulation.
  • Tiere sehen über unsere äußeren Merkmale hinweg. Wir können uns nicht verstellen oder verkleiden, vielmehr spiegelt es das, was wir tatsächlich ausstrahlen und reagiert unmittelbar auf unsere Handlungen.
  •  Beobachtungen und positive Erfahrungen, die wir im Tierkontakt machen, lassen sich auf unseren Umgang mit anderen Menschen übertragen.
  • Weil emotionale und kognitive Aspekte zusammengefügt werden, helfen Tiere uns dabei, uns zu konzentrieren, zu erinnern, und kreativ zu denken.